Unser Geist hüpft unentwegt zwischen Gedanken und Gefühlen, zwischen der Vergangenheit und der Zukunft hin und her. Während der Meditation beginnen wir wahrzunehmen, wie viel Aktivität hier stattfindet und wie wenig wir eigentlich im aktuellen Moment präsent sind. Sich der Menge und Inhalte der Gedanken bewusst zu werden und diese aus der Distanz zu beobachten, anstatt sich mit ihnen zu identifizieren, ist der Schlüssel zur Meditation.

1. Schaff dir Raum um zu meditieren

Such dir einen angenehmen Platz, and dem du dich wohl fühlst und ungestört meditieren kannst. Setz eine Tageszeit für dich fest, wo dich niemand stört und wo deine Gedanken noch relativ ruhig und unbelastet sind (optimalerweise gleich nach dem Aufwachen).

2. Lass deine Meditation zur Routine werden

Wenn du regelmäßig am selben Ort zur selben Zeit meditierst, wird sich dein Geist viel leichter entspannen können. Jeden Tag 5 Minuten zu meditieren ist viel effektiver, als einmal im Monat eine halbe Stunde.

3. Finde eine angenehme Sitzhaltung

Die Wirbelsäule sollte dabei aufrecht sein, die Schultern breit und entspannt. Optimalerweise sollten die Beine überkreuzt sein (Lotus- oder halber Lotussitz); wenn das nicht angenehm ist, kannst du auch auf einem Stuhl meditieren. Sorg dafür, dass dir angenehm warm ist, benutze eventuell eine Decke.

4. Reguliere deine Atmung

Beginne langsam, die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken und beobachte deine Atmung. Lass sie langsam, entspannt und tief fließen – die Gedanken werden nach und nach weniger werden.

5. Lass los

Die Gedanken werden kommen; versuche nicht an ihnen festzuhalten, lass sie entspannt weiterziehen. Beobachte einfach nur, ohne zu bewerten, was sich in deinem Geist abspielt.

6. Erwarte nichts

Leg dich nicht auf ein Ziel fest und versuche nicht, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Bleib im Moment, bleib bei dir selbst und beobachte – der Rest wird sich einstellen.

7. Richte die Aufmerksamkeit auf einen Punkt

Wähle ein Meditationsobjekt; konzentriere dich entweder auf deine Atmung, auf einen Bereich deines Körpers, auf die Energie im Körper, auf Farben, Phantasiewelten, Symbole, ein Mantra … was auch immer dir am leichtesten fällt … und lenk die Aufmerksamkeit immer wieder darauf.

8. Meditiere

Meditation stellt sich ein, wenn du dich von deinen Gedanken trennst und ganz im Moment verweilst. Ein Gefühl von innerem Frieden, von Ruhe und tiefer Entspannung, von Verbundensein macht sich breit.

9. Sei beständig in deiner Routine

Lass dir keine Ausreden einfallen, um dich nicht zumindest für 5 Minuten am Tag mit dir selbst zu beschäftigen. Wir haben eine tiefe Quelle von Freude, Weisheit und Frieden in uns … wir sollten diese auch nutzen 🙂