Yoga wird oft auf den ersten Blick mit den bekannten Körperhaltungen, den sogenannten Asanas, gleichgesetzt. Wer kennt nicht die akrobatisch anmutenden Bilder von Menschen, die sich in alle Richtungen verbiegen wie eine Bretzel. 🙂 Vor allem im Westen wird Yoga oft mit Gymnastik oder Akrobatik verwechselt; jedoch sind diese Körperhaltungen nur ein Teil eines ganzheitlichen (philosophischen) Systems mit dem Ziel, sich zunehmend in Einklang mit sich selbst zu fühlen. Dabei sind die bekannten Körperhaltungen ein großartiges Werkzeug mit positiven Wirkungen auf Körper, Geist und Seele.

Asanas sind für JEDEN Menschen geeignet. Natürlich muss man bei körperlichen Einschränkungen besonders achtsam sein und gewisse Übungen sogar auslassen. Jedoch gibt es Stellungen und Variationen für jeden Körpertyp. Wie oft bekomme ich Sätze zu hören wie „Ich bin zu ungelenkig für Yoga“ oder „Ich bin zu dick“ … Gerade dann sollte man Yoga in Erwägung ziehen!?

Die Wirkungen der Asanas sind ganzheitlich und tiefgreifend: Sie stärken die Muskeln und Gelenke, die Atmung, das Herz, das Kreislauf-, Nerven- und Hormonsystem, sie beleben und harmonisieren Organe, Drüsen und unser Energiesystem (Chakren und Nadis) und haben eine stärkende und ausgleichende Wirkung auf unseren Geist und unsere seelische Befindlichkeit. Gelassenheit und geistige Ruhe, Entspannung und ein Gefühl von innerem Frieden sind die wohl bedeutendsten Wirkungen, die durch das Praktizieren diese Körperhaltungen erzielt werden.

Asanas sind der perfekte Einstieg in Yoga und um wieder vermehrt in Kontakt und Einklang mit sich selbst zu kommen.